Fahrrad Codierung

Fahrradklau ist eine traurige Realität, und viele haben sie sogar schon wiederholt erlebt. Aber dass ein gestohlenes Fahrrad wieder auftaucht, bleibt die Ausnahme. Denn das Wissen um die Rahmennummer oder ein Fahrradpass sind nicht immer vorhanden. Dazu kommt: diese Systeme sind nicht genormt und lückenhaft. Immer wieder kommt daher die Diskussion auf, eine zentrale Erfassung und Kennzeichnung aller Fahrräder einzuführen, aber der riesige Aufwand, der dahintersteckt, macht so etwas schwer möglich. An diesem Punkt setzt die Codierung an, und die Lösung ist eine individuelle Kennzeichnung von Fahrrädern basierend auf einem existierenden System.

Der Code

Auf der Abbildung ist es z.B. Emil Mustermann (EM) aus Berlin (B). Die Codenummer wird in den Fahrradrahmen eingraviert und mit einem Schutzaufkleber versehen.

Jeder Fahrradbesitzer sollte sein Fahrrad mit einer persönlichen Codenummer versehen lassen, mit der das Fahrrad zur Herkunftsadresse zurückgeführt werden kann. Dies ist möglich, weil es in Deutschland einen einheitlichen Katasterschlüssel gibt - jedes Haus ist damit eindeutig bestimmbar. Zusammen mit den Initialen des Besitzers wird daraus die persönliche Codenummer.

Der VSF hat die Fahrradcodierung von Anfang an gefördert.

Schon viele VSF-Fachgeschäfte bieten den Codier-Service an, oder sie können dort erfahren, ob und wann örtliche ADFC-Codierungsaktionen stattfinden. Die Fahrradcodierung nach diesem Verfahren wird bundesweit von der Polizei unterstützt; im Zweifelsfall können sie auch dort in Erfahrung bringen, wo in ihrer Nähe eine Möglichkeit zur Codierung ihres Fahrrades besteht.

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