Aktuelle Studie:

Radfahren ist beliebteste Outdoor-Sportart

Mit 81% liegt das Radfahren an der Spitze der beliebtesten Sportarten, gefolgt vom Schwimmen (71%), Wandern (60%) und Laufen/Walken (57%, Mehrfachnennungen waren möglich). Die Studie „Fahrradfahren in Deutschland 2011“, die von der Rose GmbH in Auftrag gegeben wurde, zeigt zugleich, dass eine Mehrheit der Deutschen das Radfahren in den Städten für gefährlich hält: 73% teilen diese Einschätzung, darunter sagen 16% sogar, sie empfinden das Radeln in der Stadt als „sehr gefährlich“. Angesichts dieser Risikoeinordnung verwundert es nicht, dass viele Menschen grundsätzlich auf das Radfahren verzichten: 20% der nicht radelnden Deutschen geben als Grund „zu wenig sichere Radwege“ an. 12% haben Angst vor Autos, LKWs und Bussen. Das Radeln auf dem Land wird dagegen als deutlich sicherer eingestuft: nur 14% empfinden es hier als gefährlich bzw. sehr gefährlich.

Wuppertal:

Fachhandel steigert Umsatz deutlich

Von Januar bis September 2011 konnte der Premium-Fachhandel in Deutschland trotz schlechten Sommerwetters seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 8% steigern. Im 3. Quartal war vor allem der September mit plus 16% herausragend. Nach Angaben der Wirtschafts- und Organisationsberatung wob-hartmann profitieren Fachgeschäfte mit Verkaufsflächen von über 200qm deutlich mehr von der guten Entwicklung (plus 11,6%) als kleinere. Hauptverantwortlich für die guten Zahlen dürfte der steigende Anteil von Pedelecs sein.

Sicherheitsdebatte:

Helmpflicht ohne Mehrheit

Die von Bundesverkehrsminister Ramsauer geforderte Helmpflicht für alle Radfahrer ist bei Fachleuten auf deutlichen Widerstand gestoßen. ADFC, VCD, VSF und andere Verbände bewerten sie als kontraproduktiv, weil sie zu weniger Radverkehr führen würde. Die Forderung stattdessen: Tempo 30 in Wohngebieten und sichere Radverkehrsführungen. Auch die von Minister Ramsauer berufenen Experten zum neuen NRVP lehnen eine Helmpflicht in ihren Empfehlungen ab. Eine solche Pflicht findet in der Bevölkerung ebenso wenig eine Mehrheit: Weniger als ein Viertel der befragten Deutschen befürworten sie, laut einer repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts „Research Now“.

Unfälle mit Fahrrädern:

Technische Mängel selten Ursache

In den Medien wird immer wieder über Radler geschimpft, die im Dunkeln ohne Licht fahren. Damit wird der Eindruck vermittelt, als wären technische Mängel an Fahrrädern eine häufige Unfallursache. Aber stimmt das wirklich? Eine Recherche des VSF mit Daten des Statistischen Bundesamts zum Unfallgeschehen 2010 hat ergeben, dass nur bei 1,74% aller Fahrradunfälle mit mehreren Beteiligten und Personenschaden durch technische Mängel verursacht wurden. Mangelhaftes Licht war sogar nur bei 0,73% der Fahrradunfälle ursächlich. Die häufigste Unfallursache bleibt weiterhin das Übersehen von Radlern beim rechts Abbiegen.

Berlin: 

vivavelo mit fünf Medienpartnern

Für den Branchenkongress vivavelo (27.-28.2.2012) in Berlin stehen jetzt die Medienpartner fest: Neben den Branchenmedien RadMarkt, velobiz und pressedienst-fahrrad werden das Wirtschaftsmagazin „Brandeins“ und die Berliner Tageszeitung „taz“ exklusive Medienpartner von vivavelo 2012 sein. Um Politik, Medien und Öffentlichkeit vorab auf den Branchenkongress einzustimmen, wird es bereits am 23. Februar 2012 eine Pressekonferenz in der Landesvertretung NRW in Berlin geben, bei der aktuelle Wirtschaftsdaten der Fahrradbranche veröffentlicht werden. Mehr Infos...

Aurich:

Bewerbungsfrist für den VSF-Ethikpreis läuft

Die Akteure der Fahrradbranche engagieren sich nicht nur für den Radverkehr und für gute Fahrrad-Produkte, sondern sie investieren vielfach auch in ethisch inspirierte Projekte. Dieses Engagement würdigt der VSF e.V. mit seinem „VSF-Ethikpreis“, der beim vivavelo Branchenkongress am 27.-28.2.2012 zum dritten Mal verliehen wird.
Für den jetzt ausgeschriebenen VSF-Ethikpreis 2012 liegt der inhaltliche Schwerpunkt auf dem Themenfeld „Mitarbeiter“ (Stichworte: soziale Aktionen, Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Zufriedenheit in der Arbeit). Bis zum 18.11. können sich Unternehmen noch um den VSF Ethikpreis bewerben.

Mannheim:

B.A.U.M. zeichnet „Fahrradfreundlichste Arbeitgeber“ aus

Am 18.11. werden im Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim im Beisein des Verkehrs- und Infrastrukturminister von BaWü Winfried Hermann die Sieger des Wettbewerbs „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber“ bekannt gegeben. Der Wettbewerb richtet sich insbesondere an Unternehmen, aber auch an Behörden und sonstige Einrichtungen. Honoriert wird das konzeptionelle, umfassende Bemühen, die Fahrradnutzung bei den Mitarbeitern zu fördern – auf dem Weg zur Arbeit und bei geschäftlich veranlassten Fahrten. Das Interesse der Unternehmen war groß. Insgesamt bewarben sich 60 Unternehmen um den Preis. In der Jury waren u.a. der Deutsche Städtetag, die IHK Rhein-Neckar, das Wuppertal Institut, VCD, ZIV und VSF vertreten.

Krefeld/Essen:

Aus „best for bike“ wird „Der deutsche Fahrradpreis“

Seit dem Jahr 2000 gibt es den bundesweiten Wettbewerb „best for bike“ um die „Fahrradfreundlichste Entscheidung“. Seit 2003 wird jedes Jahr zusätzlich die „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit“ geehrt. Diese Initiative von AGFS, ZIV und BMVBS, vom VSF e.V. als Hauptsponsor unterstützt, hat immer wieder das öffentliche Augenmerk auf Vorbildliches aus der Radverkehrspolitik gelenkt. Nach 12 Jahren gibt es nun ein „Facelifting“ mit neuem Namen, Logo und Konzept. Die Sieger des aktuellen Wettbewerbs werden im Rahmen des AGFS-Radverkehrskongresses am 23./24. Februar 2012 in Essen ausgezeichnet.

 
Bremen/Berlin:

ADFC mit neuem Bundesgeschäftsführer

Ab dem 1. Dezember 2011 wird Burkhard Stork (39) die Geschäfte des ADFC-Bundesverbands leiten. Er tritt die Nachfolge von Horst Hahn-Klöckner an, der den Verband 24 Jahre lang führte und ab 2012 in den Ruhestand geht. Neue Kaufmännische Geschäftsführerin ist Maren Mattner, die mit Stork gemeinsam eine Doppelspitze bildet. Mit den Neubesetzungen der Geschäftsführung geht auch eine Ortsveränderung einher, denn der ADFC rückt der Bundespolitik nun stärker „auf die Pelle“. Bereits am 30. September wurde das „Hauptstadtbüro“ in Berlin Mitte feierlich eröffnet.

 
Bielefeld:

VSF-Jahrestagung mit vielfältigem Programm

Vom 19. bis 22.11. findet die Mitgliederversammlung des VSF e.V. in Bielefeld statt. Das inhaltliche Programm ist dabei sehr umfangreich: Den Auftakt bilden einige Impulsvorträge, die eine Standortanalyse der Fahrradbranche bilden. In weiteren Vorträgen geht es um die Perspektiven des Fachhandels und die globale Entwicklung des Pedelec-Markts. Außerdem gibt es 15 Workshops, den „VSF-Handelsdialog“ (Hausmesse), Beschlussplenen, eine Party mit Kulturprogramm und vieles mehr. Abgerundet wird das 4-tägige Treffen mit Besichtigungen von zwei Herstellern. Die Branchenmedien werden über die Tagung ausführlich berichten.

 
Almere (NL)/Cloppenburg:

Neuer Eigentümer von Derby Cycle

Der niederländische Konzern Pon Holdings B.V., zu dem auch die Marke Gazelle gehört, ist neuer Mehrheitseigner der Derby Cycle AG in Cloppenburg. Pon ist ein Mischkonzern, der in vielen Bereichen (Automotive/Mobilitätsangebote, Maschinenbau, Schifffahrt, Energie, Finanzdienstleistungen) engagiert ist und dem viele Unternehmen gehören. Pon Holdings beschäftigt weltweit rund 9.000 Menschen und erzielte 2010 einen Umsatz von ca. 5 Mrd. Euro. Pon Holdings hatte den Aktionären von Derby Cycle ein offenbar lukratives Übernahmeangebot gemacht, das von vielen Anteilseignern genutzt wurde. Derby Cycle fertigt rund 430.000 Fahrräder im Jahr, gut 10% davon sind Pedelecs. Der für das aktuelle Geschäftsjahr erwartete Jahresumsatz beträgt mehr als 220 Mio. Euro. Mehr Infos zu Derby und Pon...

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