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VSF positioniert sich zur Bundestagwahl mit sechs politischen Kernforderungen zur Radverkehrsförderungen

16.07.2021

Zur Bundestagswahl 2021 hat der VSF seine politischen Forderungen an die künftige Bundespolitik formuliert - für eine Verkehrswende, die deutlich agiler und progressiver umgesetzt wird als bislang. Eine begleitende Postkartenkampagne rückt diese in den Fokus und ruft zur Unterstützung auf.

Bereits im Juni haben der VSF und weitere Fahrradfachverbände erste grundlegende Forderungen an die Politik aufgestellt. Jetzt legt der VSF mit sechs konkreten Leitlinien zur Radverkehrsförderung nach. Entstanden sind umfassende Forderungspapiere, welche die aus Sicht des Verbands notwendigen Maßnahmen zur Zielerreichung formulieren und zur Einflussnahme auf politische Entscheider*innen dienen sollen. Im Kern fokussiert der Verband dabei folgende sechs Aspekte:

  1. Regelgeschwindigkeit Tempo 30 innerorts – Für mehr Sicherheit, Lebensqualität und fließenden Verkehr  
  2. Mehr Platz fürs Rad – Sichere und komfortable Fahrradabstellmöglichkeiten
  3. Lückenloses Radwegenetz deutschlandweit
  4. S-Pedelecs pushen, Boost für die Verkehrswende erzeugen
  5. Mehr Sicherheit im Radverkehr – ‚Vision Zero‘ im Fokus
  6. Fahrradwirtschaft stärken – Autozentrierte Förderpolitik beenden, europäische Fahrradproduktion stärken

Diese sechs Forderungen werden durch Postkartenmotive prägnant und visuell in den Fokus gerückt. Für breite Aufmerksamkeit sorgt die Verteilung über das bundesweite Netz der VSF-Händler*innen und eine mehrwöchige Social-Media Kampagne.

Und auch das Mitwirken eines jeden einzelnen ist gefragt: Auf der Rückseite der Postkarten können eigene verkehrspolitische Forderungen und Vorschläge an die politischen Entscheider formulieren werden. Gesammelt werden diese der neuen Bundesregierung durch den VSF zugesandt. Zeitlich flankiert die Kampagne zwar den Bundeswahlkampf 2021, wird aber auch darüber hinaus – ebenso wie ihre Themen – aktuell und aktiv bleiben.

Uwe Wöll, Geschäftsführer des VSF, stellt klare Erwartungen an die Politik: „Die Zeit des Zögerns ist vorbei. Die neue Regierung muss in großen Schritten den Weg der Verkehrswende in Deutschland beschreiten. Die letzte Studie des Weltklimarates IPCC macht deutlich, dass sich der Klimawandel nicht mehr aufhalten lässt, sehr wohl jedoch sein weiteres Fortschreiten. Gemeinsam können wir das große Potential des Fahrrads nutzen und damit an einer der zentralen Stellschrauben zur Reduktion des CO2-Ausstoßes drehen. Wir liefern der Politik konkrete Impulse.“

Auf der Website des VSF finden sich unter https://www.vsf.de/engagement alle Postkartenmotive sowie die zugehörigen, umfassenden Forderungspapiere.


Der Verbund Service und Fahrrad e. V.
Der VSF ist ein unabhängiger Fachverband der Fahrradbranche, der mehr als 300 Händler, Hersteller und Dienstleister vertritt. Er steht für einen hohen Qualitätsanspruch, Nachhaltigkeit, Fairness und Verlässlichkeit. Seine Kernkompetenzen liegen in der Vernetzung der Branche und in der Zusammenarbeit mit der Politik. Der VSF entwickelt innovative Konzepte für den unternehmerischen Erfolg seiner Mitglieder und engagiert sich leidenschaftlich für einen wachsenden Radverkehrsanteil. Seine Mitglieder und Partner schätzen die intensive Zusammenarbeit und das starke Gemeinschaftsgefühl.

Pressekontakt: Melanie Harms-Ensink, Biegenstraße 43, D-35037 Marburg,
Tel.: +49 6421 8854 729, presse@vsf-mail.de, www.vsf.de